Das Präambel der ARBERLAND Akademie beinhaltet sowohl Passagen sozialwissenschaftlicher als auch geisteswissenschaftlicher Philosophies, welche deduktiv zu einer eigenständigen, speziell auf unsere Aufgabengebiete zugeschnittene Sichtweise führen.

Grundsätzlich gilt es den Menschen in seiner Individualität und Einzigartigkeit anzunehmen. Die Begründung dieser Sichtweise wird theologisch durch die Maxime, dass der Mensch als Ebenbild Gottes gilt, bekräftigt und verankert. Mögliche Defizite eines Menschen sind zu diagnostizieren, zu lindern oder zu heilen. Auch diese heilpädagogische Konzeption führt in einem weiteren Schritt direkt auf die in jedem Menschen vorhandenen Ressourcen, welche es wahrzunehmen, zu entwickeln und zu fördern gilt. Der Mensch soll lernen, sein Leben eigenverantwortlich zu handhaben und im Sinne einer Solidarität auch für andere Verantwortung und Empathie zu übernehmen.

Ebenso wichtig ist es, dass der einzelne Mensch lernt, sich in der Gemeinschaft zu integrieren. Notwendig sind hierbei das Akzeptieren und Einhalten von Regeln und Pflichten sowie die Übernahme von Werten und Normen. Orientierung und Argumentation liefern uns hierbei neben der Ethik auch die Soziale Arbeit, die Rechtslehre, die Psychologie und die Soziologie.

Anhand dieser Ansätze ist für MitarbeiterInnen der ARBERLAND Akademie die höchste Priorität, die zu begleitenden Auszubildenden während ihres Aufenthaltes in der ARBERLAND Akademie, im Rahmen unserer Strukturen, die größtmögliche Unterstützung zu bieten. Nur über positive Settings ist das Ziel des erfolgreichen Berufsabschlusses mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit zu erzielen. Dies beinhaltet jedoch auch, dass bei Regelüberschreitungen oder sonstigen Fehlverhalten klare und nachvollziehbare Konsequenzen getroffen werden. Nur so kann sich in einer Gemeinschaft ein sinnvolles Miteinander entwickeln.